Mittwoch, 21. Oktober 2015

Vom Anfang bis zum Ende.

ICSI Nr. 4. 
Oder vier lange Wochen...

Nach vielen Diskussionen, nach vielen Tränen, nach vielem Nachdenken, nach einiger Zeit also haben wir uns entschlossen noch ein Mal (herrje wie oft hab ich das eigentlich schon gesagt?)diesen Weg zu gehen. Es fühlt sich nach all den vielen "letzten Malen" gerade zu lächerlich an, ehrlich gesagt. Aber hey - Herz, Kopf, Bauch irgendeiner wollte und konnte nicht los lassen. Diese liebevoll gemeinten: "Wir-sind-schon-einen-Schritt-weiter und "jetzt-wissen-wir-endlich-dass-sie-schwanger-werden-können" Versuche, das Gesamtpaket an Gefühl und letzter Hoffnung, das alles trug wohl dazu bei, dass wir das alles nicht aufgeben wollten. Nicht einfach so. Weder ich noch der Lieblingsmann. 

Die restlichen Urlaubstage kamen mir diesmal gerade recht, Rezepte und Behandlungsplan flatterten ins Haus.

Am 3. Zyklustag ging es los mit den verhassten Spritzen. Nein hier gilt nicht je öfter du das machst, desto besser läuft der ganze Mist. Nein. Nicht hier bei mir. Ich bin vielleicht im eigenen Badezimmer mittlerweile Ampullenaufziehprofi unter erschwerten Bedingungen, weil ich die Katzen aussperren muss, denn die finden das crazy, da es überall raschelt und es so tolle Plastikteilchen gibt die man fangen kann. Aber die Spritzerei...ist und bleibt Mist. 
Nach drei Tagen spritzen war mir schlecht. Ich hatte den ganzen Tag eine latente Übelkeit. Und Kopfschmerzen. Ich habe äußerst selten Kopfschmerzen. Eigentlich nie. Ab dem 6. Zyklustag eigentlich täglich. Mein Ultraschall am 9. Zyklustag war wie zu erwarten ohne Ergebnis. Kleine Eier. Nicht viele. Von da an begann es zu ziehen. Neben Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall eben auch noch Bauchschmerzen. Man kennt das ja. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass ich letztes Mal (unter übrigens den genau gleichen Medikamenten) genau solche Nebenwirkungen hatte. Aber: Unsere Körper sind keine Maschinen. Vermutlich ist es eben jedes Mal anders.

Am 12. Zyklustag dann der zweite Ultraschall. Wir trauen unseren Ohren nicht als der liebe Herr Doktor meinen linken Eierstock schallt. Da ist wohl eher wenig zu sehen. Ein paar. Klitzeklein. Also nichts eigentlich. Rechts dann ganze drei. Punkt. Mehr ist nicht drin. Einmal tief ein- und ausgeatmet, den aufkommenden Kloß runtergeschluckt, gelächelt und gesagt: ja - immerhin.
Wir verbringen den restlichen Tag in der Stadt, denn wir haben beide frei. Nach dem ich etwa 30 Klöße runtergeschluckt hatte, rollten dann auch mitten im Café die Tränen. So eine Scheiße aber auch. Ich werde wohl alt. Ich fühle mich wie eine ausgemergelte Ziege. Mehr ist wohl nicht mehr drin, es hat mir aber auch niemand gesagt, dass mein Eizellendepot wohl langsam zu Ende geht?!

Der Ultraschall am 14. Zyklustag ist noch immer ernüchternd. Es sind eben einfach nur drei. Vielleicht vier, weil sich noch eins versteckt. Auf der trägen linken Seite ist gerade mal eines gewachsen. Viel zu klein. Bereits auf dem Stuhl musste ich das erste mal weinen. Und als der Dok uns sagte, wir können überlegen ob wir hier abbrechen wollen oder weitermachen wollen, bricht für mich das mühevoll aufgebaute Kartenhaus erst mal mit einem riesen Rums zusammen. Auch er kann uns keinen Rat geben. Immerhin hatte ich die gleiche Dosis unter der ich bei der letzten ICSI wenigstens 11 Eizellen "produziert" hatte. Dennoch kann es sein, sagt er, wenn wir erneut stimulieren, dass das gleiche Ergebnis wieder kommt. Oder es sind mehr, aber dafür wieder viele schlechte. Oder aber wir stimulieren neu und das Ergebnis ist trotzdem negativ. Oder ich bin dann wieder überstimmuliert. Oder wir ziehen das jetzt durch und es entwickelt sich wenn wir Pech haben keins weiter. Oder der Test ist sowieso negativ. Oder aber wir haben Glück. Oder aber wir hätten beim nächsten Mal mehr Glück. Jetzt war ich endlich bereit, diesen Schritt nochmal zu wagen. Warten würde bedeuten, dass sich alles wieder zieht. Noch mehr Hormone. Noch mehr Psyche kaputt.

Wir verlassen die Praxis mit dem Termin für die Punktion und dem Rezept für die Auslösespritzen. Die komplette Autofahrt nach Hause bin ich in Tränen aufgelöst und wir versuchen eine Entscheidung zu treffen. Egal welche wir treffen, egal wie wir es wenden und drehen, es wird vermutlich immer die Falsche sein.
Wir entschieden uns letztendlich den Versuch einfach zu Ende zu bringen. Vollgepumpt mit Hormonen bin ich sowieso schon und vielleicht ist bei den wenigen Eizellen diesmal einfach die Richtige dabei. 

Am Tag vor der Punktion hat der Lieblingsmann Migräne. Ich mache mir große Sorgen um ihn und natürlich auch um den Termin. Was wenn er nicht fit ist... Ich und meine lausige Ausbeute brauchen ihn schließlich. Ich versuche mir die Panik nicht anmerken zu lassen, was mir wie immer schlecht gelingt. Damit setze ich ihn noch mehr unter Druck. Und es tut mir wie immer so leid.

Am 16. Zyklustag dann die Punktion. 4 Eizellen. Die Ärztin und die Schwester von der Anästhesie sind so unglaublich lieb zu mir, dass ich sie gern fragen würde ob sie mich nicht einfach den restlichen Tag (oder gleich die nächsten zwei Wochen) fest schlafen lassen...Frau Doktor streichelt mir beruhigend über die Schultern und von meinen Augen verschwimmt schon der Eizellenpunktator. Diesmal hatte ich keine Angst einzuschlafen, im Gegenteil. Ich konnte es kaum erwarten. Ich finde den Gedanken etwas erschreckend ehrlich gesagt. Uhuuuuu die fährt auf Propofol ab...Aber bestimmt war es nur in diesem einen Moment so. Weil ich stundenlang vorher wieder so gemein aufgeregt war.

Und so warten wir 35 gespritzte Ampullen und 23 Pickse später und mit neuen Medikamenten in der Tasche auf den Anruf vom Labor. Mit wie immer blanken Nerven und ordentlichen Bauchschmerzen. Ja auch 4 Eizellen können irgendwie echt weh tun...Der Anruf kommt und wir erhalten tatsächlich die gute Nachricht, dass wir zum Transfer kommen dürfen. Somit verbringe ich die Geburtstagsfeier von meinem Papa recht streßfrei und keiner merkt was.  

Pünktlich am zweiten Tag nach der Punktion dann der übliche dicke Spannungsbauch. Ich trinke literweise und kann gar nicht glauben, dass die Wampe aufgrund der kleinen Ausbeute doch so mächtig anschwillt.

Am Morgen des 05. Oktober (wir kommen zum ersten Mal in unserer Kinderwunschgeschichte zu spät, wir stehen über eine halbe Stunde im Stau etwa 10 Minuten vor dem Ziel...) bekommen wir nun also ein kleines Zellchen zurück. Ein tolles wie der Doktor sagt. Was ist mit den anderen Zellchen passiert? Nun ja...sie haben es nicht geschafft. Zwei waren nicht intakt und eines, das wollte einfach nicht. Bleibt alle Hoffnung auf der kleinen Kämpferzelle.
Zum Transfer darf ich dank Propofol wieder schlafen, weil das bei mir immer recht schmerzhaft ist, wegen des Knicks, den meine Gebärmutter macht. Auch dieses Mal finde ich es eigentlich nicht schlimm. Es hat was, wenn du weißt, dass deine ganze Aufregung und deine ganze verdammte Angst für eine halbe Stunde einfach wie weggeblasen ist...vermutlich schnappt sich jeder Kurzschlaf eine oder mehrere Gehirnzellen noch mit dazu. Der Lieblingsmann sagt, ich bin nur so vergesslich wegen der ganzen Narkosen in meinem Leben. Waren ja nur etwa 12 in 5 Jahren :/

Ich verbringe schlaflose Nächte und habe ständiges Bauchseitenstechen. Alles drückt, Blase, Gebärmutter, jedes Hinsetzen, jeder Toilettengang. Essen kann ich nicht viel, weil ich etwa nach drei Bissen Völlegefühl habe. Aus Erfahrung ändert sich das aber bald wieder und dürfte in einer Woche dann vorbei sein. Also ist das auszuhalten. 

An Tag 3 nach dem Transfer spannt mein kleiner Wünschebauch so sehr, dass ich zeitweise ein bisschen Angst bekomme, nicht genug einatmen zu können. Kennt das jemand? Wenn du denkst du musst ja besonders tief einatmen und dann geht das nicht so wie du willst??? Jahaaaaaaaaa da kann man sich auch herrlich hineinsteigern und verrückt machen...An dem Tag jedenfalls griff ich zum verhassten Eiweißshake. 

Etwa eine Woche nach dem Transfer habe ich eine Auswahl an Symptomen. Mein Körper, meine Psyche alle machen mit, hauen richtig auf die Kacke, damit ich voll auf meine Kosten komme. Ich leide unter Appetitlosigkeit, verspüre Übelkeit aber natürlich nicht morgens. Möchte mitten in der Nacht nichts lieber als Karottensalat, den es natürlich nirgendwo gibt, nur lausige Essiggurken, die nicht mal knacken beim abbeißen. Der Spleen mit dem Karottensalat hält übrigens ganze 24h und ist dann auch schon wieder vorbei. Es machen sich bereits die meisten Psychosymptome einen Tag später wieder vom Acker. Bis auf fieses Ziehen in der Gebärmutter und die abendliche Übelkeit. Ich stelle mir täglich die Frage ob es das Zellchen ist, das um sein Leben kämpft, oder der Körper, der mit dem Zellchen kämpft um es los zu werden. Ich lege meine Hand auf das gespannte von Mensbeschwerden geplagte Bäuchlein und versuche da irgendwas festzuhalten, wovon ich nicht mal weiß ob es noch da ist. Verzweifelt, traurig, mit ein bisschen Hoffnung und der Aussicht, dass mich alles erwarten kann am Ende dieser verdammten zwei Wochen.

6 Tage vor dem Test bestehe ich innerlich aus Panik. Meine Angst es NICHT zu sein ist so unfassbar groß, dass ich mich frage, wie ich jemals darüber nachdenken konnte es NICHT noch mal zu probieren. Diese Panik weicht keine Sekunde von mir. Natürlich, weil mir so glasklar bewusst ist, dass ungefähr jeder vor meiner Nase gerade ein Kind bekommt oder eins hat. Ich bin umgeben von einer verschwindend traurig kleinen Anzahl von Menschinnen, die gerade kein Baby haben. Alles woran ich denken kann ist: Ich bin die, die übrig bleibt. 

4 Tage vor dem Test spüre ich nichts. Gar nichts mehr. Ich bin einfach wie immer. Die Erdbeerwochenapp meldet sich, es sei an der Zeit. Ich hatte vergessen sie auszuschalten so lange ich...
Tatsächlich fühle ich es einfach nicht. Ich frage mich ob ich fähig bin eine Schwangerschaft zu fühlen? So wie tausend andere Frauen, die eben mal in sich hinein horchen - ahhhhhhhhh mhm mhm ja hier ist etwas anders als sonst, ich fühle es...Bullshit. ICH FÜHLE ES NICHT. Im Grunde fühle ich mich tatsächlich wohl. Keine Beschwerden. Keine Übelkeit. Mir geht es gut. 

Einen Tag vor dem Test entscheiden wir uns vorerst für ein Ende. Sollte es nicht klappen, dann ist der Weg hier erst mal vorbei. Warum 'erst mal' und nicht 'für immer'? Ganz einfach weil weder ich noch er in der Lage sind dieses "für immer" in unser Leben zu lassen. Noch nicht. Ich muss wohl noch eine ganze Weile leiden...trauern...hadern...ehe es sich für mich endgültig anfühlen wird. Er hat es generell nicht mit Entscheidungen. Er sagt, es wird sich zeigen was uns das Leben bringt...

Am Tag des Test bin ich ab 4 Uhr wach. Leider schlafe ich gegen 6 Uhr nochmal ein und träume die schlimmsten Szenarien einmal durch. Ich wäre lieber wach geblieben...Da wir in unserer Klinik immer erst einen Tag später anrufen können um das Ergebnis zu erfragen, beschließen wir am Nachmittag selber zu testen. Aus dem Grund, weil der Lieblingsmann beim Anruf nicht bei mir sein kann. Ich gehe etwa 5 mal am Nachmittag zur Toilette - jedes Mal ohne einen Test zu machen. Wir haben beide zu sehr Angst, dass es bei einem Strich bleibt. Wir beschließen es dabei zu belassen. An Schlaf wäre in allen Varianten der Situation sowieso nicht zu denken. Also ist es eigentlich egal. Ich habe erwartet, dass es leichter sein würde so einen kleinen Pippitest zu machen, weil man sich dann einen Tag Aufregung sparen könnte...aber dass uns die blanke Angst so dreist ins Gesicht lacht, damit habe ich nicht gerechnet. Also ist es einfacher Angst zu haben und sich noch eine Nacht lang an die Hoffnung zu krallen, dass aus der Geschichte doch noch etwas großes werden könnte.

Und so wartete ich am Folgetag, das war gestern, über eine halbe Stunde lang auf den Rückruf der Klinik um das eine Wort zu hören.

Es ist also wahr. Meine ganze Panik, alles soll sich bewahrheiten. 

Ich bin die, die übrig bleibt. 

Es wird wieder und wieder kein Baby für uns geben. Wir beide bleiben allein. Bis zum Ende unserer gemeinsamen Zeit. 
Und so müssen wir das Ende dieses Weges bestreiten. Keine Ahnung wie und wo ich damit anfangen soll. Ich bin heillos überfordert mit diesem kleinen Wort. Es zerbricht so etwa alles um mich herum und ich kann es nicht mal aufhalten. Wie dumm ich wieder gewesen bin...ich hatte tatsächlich an diese Chance geglaubt so fest ich nur konnte...

















Kommentare:

  1. Liebe Wünsch Dir was,
    Du sprichst mir aus der Seele, auch mir kommt es gerade so vor als wäre ich "die die übrig bleibt"...Alle anderen bekommen "mühelos" Kinder, nur bei uns will es einfach nicht klappen..Nach der ersten positive ICSI und der FG in der 6. Woche konnte ich mir auch die klugen Sprüche anhöhren "Na immerhin wissen wir jetzt, das sie schwanger werden können" Super toll, was bringt das, wenn es danach aber dann einfach nicht mehr klappen will?! Auch mir sitzt die blanke Panik im Nacken, kann ich mich doch auch einfach nicht damit abfinden...
    Du siehst...Du bist nicht allein :-)

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  2. Wünschi, mir fehlen die Worte....so unfassbar und hart...das Leben und Mutter Natur sind A****löcher! Lass dich mal ganz lieb drücken und dir was an Seelennahrung da lassen. Ach Mensch ey.... :(

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  3. Du bist nicht alleine Liebes.

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  4. Du bist nicht alleine Liebes.

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  5. Egal was ich jetzt schreibe, es wird dir keinen Trost spenden, aber du sollst wissen das ich an dich denke und dir alles gute und viel Kraft für die Zukunft wünsche. Das Leben ist echt oftmals ein A....! Drück dich!!

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  6. Liebe Wünschi,
    ach mensch, ich möchte dir einfach sagen, dass es mir sehr leid tut, dass es nicht geklappt hat. Du bist nicht allein!
    Ja man fühlt dass alles zerbricht (in und um einem)... und man hat manchmal einfach solche Angst, dass man es nicht mehr "kitten" kann, weil einfach zuviel kaputt gegangen ist in einem Selbst.
    Bluete83
    (die auch vor ein paar Tagen den letzten (?) Kryo-Versuch abbrechen musste, weil der eigene Körper nicht nach Schema F funktioniert)

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  7. Ach liebe Wünschi - es tut mir Leid für euch! Ich drück dich ganz feste...

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  8. Liebe Wünschi, ich bin fassungslos und könnte die ganze Welt zusammen schreien. Wie kann das sein? Warum nicht du? Warum schon wieder nicht du? Ich kann diese Ungerechtigkeit nicht verstehen. Fühle dich unglaublich feste umarmt und gedrückt. Ich wünsche dir sehr viel Kraft in den nächsten Stunden und für die nächsten Tage. Dennoch möchte ich dir sagen, dass ich deinen Mut bewundere und du dich doch noch einmal getraut hast, es noch einmal zu versuchen. Ganz liebe Grüße

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  9. Ich verstehe es nicht. Kann es nicht verstehen. Aber das kann wohl niemand. WER zur Hölle entscheidet das?
    Ich sitze nun hier, denke fest an dich, schicke dir Kraft und Liebe und alles Positive und heule eine Runde. Weil es mir so, so Leid tut.
    Scheiß Leben.

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  10. Liebe Wünschi,

    auch ich kann Dir nur nochmal sagen, wie sehr es mir leid tut! Ich kann nur zuschauen, Dir nix abnehmen. Ich wünsche Dir/Euch von ganzem Herzen nur das Beste, das weißt Du!! Kluge Ratschläge spar ich mir an dieser Stelle :( ich schicke Dir wahnsinnig viel Glitzer und umarme Dich fest!!!

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  11. Liebe Wünschdirwas...
    Ich lese deinen Post und muss weinen, ich kann diese Gedanken so nachvollziehen weil ich sie kenne. Auch ich denke so. Ich hab zwar eine andere Geschichte als ihr und bin durchaus in der Lage, schwanger zu werden, aber von den 4 Schwangerschaften ist nicht ein Kind rausgekommen. Es tut so weh und es hilft nicht, wenn man sieht, dass man nicht alleine ist, dass es anderen auch passiert. Vielleicht ein bisschen, aber der Gedanke oder vielmehr die Frage nach dem WARUM kann einem niemand beantworten :-( Ich drücke dich und wünsch euch viel Kraft, für was auch immer da noch kommt...

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  12. Mir fehlen die Worte und ich habe einen dicken Klos im Hals. Ich weiß das alle Worte schön zu lesen sind aber die Trauer nicht wirklich lindern. Es tut mir so leid für euch.

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  13. Liebe Wünschi.... Das tut mir so unendlich leid :(

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  14. Liebe Wünschi,

    da ist nichts, was trösten könnte im diesem Moment.

    Ich denk an dich und

    Umarme dich.
    Fi

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