Donnerstag, 17. Oktober 2013

Dr. med. Dr. rer. nat.

Ich und meine Befunde aus der Klinik.
Jetzt sitzen wir da der Umschlag und ich. Puh, ne ganz schön dicke Akte ist da in den vergangenen drei Jahren zusammengekommen.
Hm, wenn ich das alles so durchblättere, schon verrückt, was in der Zeit alles war. Auch blöd, all die Briefe durchzulesen, die der Gyn so bekommen hat. Blablabla ohne den gewünschten Erfolg, daraufhin blablabla beide leider ohne Erfolg. Leider.

Worte wie Asthenoteratozoospermie, Akrosomstörung, Androstendion und Dehydroepiandrosteron-Sulfat, gefolgt von einem Doktertitel Dr. med. Dr. rer. nat.  ...
Wissenstechnisch bestimmt ein Superstar, menschlich leider eher trocken, wie wahrscheinlich der Physikerdoktor, den er vielleicht noch zusätzlich hat.

Mein höchster ß-HCG war übrigens 4,4. Auch das liest sich ungemein ernüchternd. Genauso wie die restlichen HCG-Werte die als Abschluss auf die Protokolle gekritzelt sind: Allesamt <0,1. Autsch.

Was mach ich jetzt mit dem Schlamassel hier? Ich packs mal einfach wieder zusammen, in den dicken braunen Umschlag und leg ihn wohin, wo man die Tür zu machen kann. Solange bis ich mir sicher bin, wie mein Weg weitergeht.

Kommentare:

  1. Ach Mensch...das liest sich so richtig traurig.
    Drück dich
    Hanni

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    1. Guck schon lächel ich wieder, weil mir der Drücker gut tut....danke ♥

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    2. Jederzeit wieder :-)

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