Sonntag, 19. November 2017

Glücksmomente der Woche #46

Im neuen Schreibwaren- & Geschenkeladen des Dorfes gestöbert und natürlich auf was gefunden - ich sag nur Kartensucht...
Ein heiß ersehntes Päckchen kommt :) Für die Katzenkinder was tolles bestellt und voller Vorfreude sein, wenn dieses Paket dann bei uns ankommt. Den Samstag und Sonntagnachmittag faul auf dem Sofa verbringen...voller Vorfreude auf ein Katzenbaby, das ich morgen besuchen darf. 

Sonntag, 12. November 2017

Noch mehr Dankbarkeit...

Dankbarkeit. Ein so großes Thema für mich. Ich bin tatsächlich dankbar für mein Leben, dafür, dass sich vieles doch zum "Guten" entwickelt hat. Tatsächlich schätze ich mich glücklich darüber, dass es sich für mich ganz in echt die meiste Zeit auch so anfühlt. Dass ich mir das nicht einreden muss, es IST tatsächlich einfach so.  

Ich habe 6 Jahre lang fürchterlich gehadert mit mir, mit der Welt, mit den Kinderwunschärzten, mit der Situation, mit allem was sich mir in den Weg gestellt hat. Vor allem aber mit dem Verlust des Wünschepunkts. Eine Szenario, dass für mich so unvorstellbar und auch gleichzeitig so unaushaltbar war. Es konnte und es DURFTE nicht sein, was da passiert ist. Der Meinung bin ich übrigens immer noch. Es ist nicht so, dass ich sagen könnte - dieser Verlust hat mich dankbar gemacht. Nein. Definitiv nicht. Aber er hat mir bewusst gemacht, dass alles vergänglich ist. All die schönen Momente, all das Glück, alles kann von einer Minute auf die andere zerplatzen wie eine Seifenblase. Man muss das Leben mit all seinen guten Momenten wirklich gut fest halten. 

Dankbarkeit, Glück...Glück besteht oft darin, sich zu ertappen wie man lächeln muss, wenn man in das Gesicht des Lieblingsmenschen blickt, wenn er nach der Arbeit abends auf dem Sofa auf dich wartet. Glück ist es, das Lieblingseis auf der Zunge zergehen zu lassen und den Geschmack dabei mit allen Sinnen auskosten. Und wenn du DAS fühlst, dann macht sich ein so wohliges Gefühl breit. Welches ich für mich als Dankbarkeit empfinde. Dankbarkeit darüber, dass ich Glück fühlen kann.
Und ich denke dieses Gefühl kann man wieder lernen. Wenn man niedergeschlagen ist, wenn man traurig ist, weil man denkt, das Glück hat einen vergessen und eiskalt im Regen stehen gelassen, dann geht genau das alles verloren. Es ist einfach weg. Die Lieblingseiscreme schmeckt normal, der Lieblingsmensch kuckt jeden Abend gleich und lächeln...was ist das überhaupt und wozu. Genau so fühlt es sich doch manchmal an. Das Leben trottet vor sich hin und man fragt sich bereits morgens beim Aufstehen, was das alles überhaupt soll. Wieso die Welt da draußen weiter glitzert, lacht und sich vermutlich heimlich über dich lustig macht, während du einfach nicht aus deiner Haut kannst. Ein doofes Gefühl. Eines, das man sicher auf Dauer nicht so lassen kann. Zum Beispiel bin ich für mich wirklich dankbar, dass ich es geschafft hab mich wieder hoch zu hangeln. Ich bin dankbar für Menschen die mir dabei geholfen haben und immer positiv auf mich eingewirkt haben. Man muss sich ein Stück weit darauf einlassen, die Hand zu ergreifen, die einem verspricht dich eine Weile fest zu halten. Das kann die Hand einer Freundin sein, die Hand des Lieblingsmenschen, die Hand eines Fremden. Zugreifen müssen wir selber. Und das ist schwer, weil man sich dann aufrappeln muss. Weil ein bisschen bequem ist es unten in der Höhle ja schon...man richtet sich´s gemütlich ein, warm und kuschelig und vor allem so, dass man die Komfortzone nicht verlassen muss. Tee, Wärmflasche, Tempos, Schokolade....alles in Reichweite. Ganz ehrlich ich denke das ist auch wichtig. Zumindest über eine gewisse Zeit. Traurigsein ist wichtig und gehört dazu. Weil es einfach traurig IST "übrig" zu bleiben. Weil es traurig IST all seine Vorstellungen, seine Hoffnung über Bord zu werfen. Weil es traurig IST all den anderen dabei zu zusehen, wie sie ihre Kinder aufziehen, wie das Leben für sie eine rasante Änderung annimmt und du einfach auf der Stelle sitzen bleibst. 

Und doch schleicht es um dich herum das kleine Glück. Es klopft immer wieder an. Vielleicht hörst du es eben erst nach dem 100sten Mal. Egal. Irgendwann machst du deine Tür wieder einen Spalt auf und schnupperst hinaus. Und irgendwie riecht es da draußen sogar ganz frisch. Zeit die zusammengekauerte Decke auszuschütteln und Licht in die Bude zu lassen. Tief einzuatmen, dass einem fast die Lungenflügel ein bisschen weh tun. Und beim Ausatmen lässt du ein Stück deines Seelenschmerzes in der Höhle zurück. Keine Sorge er wartet dort auf dich, wann immer du an diesen Ort zurückkehrst - und das wirst du versprochen. Anfangs kehrst du oft zurück, weil Komfortzone und so. Aber es wird einfacher. Manchmal lächelt man unter Tränen und manchmal weil es von Herzen kommt. Und irgendwann fühlst du dieses Lächeln, es fühlt sich nicht mehr verkrampft oder gar gemusst an, es fühlt sich echt an. Das ist Glück. Und darüber darf man dankbar sein ♥ Man darf sich trotz all der Traurigkeit die man fühlt freuen. Man darf trotz allen Tiefschlägen zugreifen, wenn etwas tolles den Weg kreuzt.  

Dankbarkeit geht gar nicht so schwer, wenn man den Bogen raus hat. Wer Dankbarkeit fühlt, dem fällt es leichter zufrieden zu sein. Zumindest ist es bei mir so. Wäre mein Leben anders verlaufen, wäre ich beim ersten Versuch schwanger geworden (ich hätte dann schon ein Schulkind....)ach ja...ich hätte es gern genommen dieses Leben. Aber jetzt - habe ich ein anderes. Es hilft nichts es sich anders zu wünschen. Es ist wie es ist. Das ist es immer irgendwie.
Nur dass es doch ein Stück weit in unserer Hand liegt, es so angenehm wie möglich zu machen. Niemand braucht neidisch auf dein Leben schielen - du hast deinen Preis dafür bezahlt würde ich sagen. Du hast es verdient, das es dir am Ende doch gut geht. So wie alle Anderen auch, die Verlust, Trauer oder Krankheit erleben, oft in einer Form die unvorstellbar schmerzhaft ist. Es liegt in unserer Hand uns aufzuraffen, mal nach links und nach rechts zu schauen. Die anderen zu bemerken, denen es oft um ein tausendfaches dreckiger geht. Was wäre gewesen, hätte sich mein Punkt zu einem schlagenden Herzchen entwickelt, zu einem richtigen Baby, wäre mein Punkt vielleicht irgendwann auf die Welt gekommen und ich hätte ihn dann gehen lassen müssen...es dauert seine Zeit bis man erkennt, dass der eigene Schmerz um den Verlust oft nur ein kleiner Tropfen ist. Dass viele Menschen einen ganzen Ozean an Schmerz aushalten müssen. Nein ich will den Schmerz den jede von uns fühlt sicher nicht klein reden, denn in dem Moment in dem du ein Negativ bekommst, oder eine Fehlgeburt hast, bricht die Welt einfach unter deinen Füßen weg. Und zwar jedes einzelne Mal. Aber was ich damit sagen will, irgendwann kommt die Dankbarkeit dafür, dass es hätte auch schlimmer kommen können...

Dankbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Glück ist erkennbar, fühlbar, greifbar. Nicht in jeder Lebenslage vielleicht aber es ist geduldig und wartet, bis du bereit bist es wieder in dein Leben zu lassen ♥ Und im Endeffekt liegt alles ganz nah bei einander. Glück, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Leben. 

Glücksmomente der Woche #45

An einem Montag aus dem Nachtdienst kommen und den ganzen Tag verbummeln, während für die Anderen die Arbeitswoche anfängt geht sie für mich morgens um 5 zu Ende und eine ganze Woche FREI liegt jetzt vor uns - das ist Glück pur :) Ausflug zum Primavera-Shop, sich eindecken mit wohlig duftenden Mischungen...Glück riecht manchmal auch gut :) Im Ikea spontan auf eine Freundin treffen ♥
Gemütliches Wochenende, mit Zuhausewerkeltag, Stadtbummeltag und einem Sonntag, der nur mir allein gehört. Ich bedufte die Wohnung, mache mir was leckeres zu essen...ok ich nasche vor mich hin...lesen, Film gucken, Tee trinken, Katzenschmusen...kann wohl fast nicht besser sein oder? 

Freitag, 10. November 2017

Soulfood: Dattelaufstrich

Auf Wunsch von den Mädels hier, bekommt ihr heute das Rezept vom Dattelaufstrich, der mich wirklich jedes Mal einfach nur glücklich macht :) Dazu ein herrlich fluffiges Brot - mehr braucht es dann eigentlich nicht mehr.

Ihr braucht: 
1 Knoblauchzehe
200g Datteln
200g Schmand
200g Frischkäse
1/2 Teel. Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer 
1-2 Teel. Harissa-Paste oder Chilipaste

Die Datteln und den Knoblauch zerkleinert ihr (bei mir macht das der Thermomix 5 Sek. auf Stufe 7-8), dann gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und verrührt das ganze zu einem Dip (20 Sek. auf Stufe 4). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ihr könnt auch etwas weniger Harissapaste nehmen - je nach dem wie scharf ihr das Ganze wollt - und zum Schluss noch ein paar Chiliflocken unterrühren, das gibt dem ganzen noch einen knackigen Crunch :) 

Lasst es euch schmecken ♥

Montag, 6. November 2017

Glücksmomente der Woche #44

Am Geburtstag des kleinen Katers überkommt mich ein Glücksgefühl, weil ich so froh bin, ihn schon fast 7 Jahre bei mir zu haben. Feiertagsfrühdienst mit viel Spaß und viel Lachen :) 
Mit dem Lieblingsmann auf eine kleine Anhöhe fahren und den Sonnenuntergang anschauen. Nachtschicht mit schon fast traditionellem Dattelaufstrich und Lieblingskollegin...

Montag, 30. Oktober 2017

Glücksmomente der Woche #43

Die Woche plätschert ruhig vor sich hin, Highlights sind ein Frisörbesuch und dass der Zahnarzt auch bei dieser Kontrolle KEIN Loch gefunden hat, das macht mich unglaublich froh, so dass ich die Schokolade am Abend dann einfach doppelt genieße :) oft auch in doppelter Menge nach so einem Termin übrigens ;) Zum Wochenende hin mache ich es mir Freitagnachmittag auf der Couch gemütlich, weil ich morgens schon so fleißig war. Abends gibt es Soulfood in Form von Kürbissuppe. Glück bedeutet für mich indisches Butter Chicken...wer indisch mag sollte das echt mal ausprobieren und der Sonntag ist so herrlich gemütlich, dass ich gern mehrere Sonntage pro Woche hätte ♥